Eine Einladung wächst mit: Die Uhrzeit verschiebt sich, ein Abschnitt kommt dazu, ein Satz klingt plötzlich schöner. Damit deine internationalen Gäste immer denselben Stand lesen wie alle anderen, zeigt dir der Editor genau, was noch nachgezogen werden muss. Und wenn dir eine Formulierung nicht gefällt, schreibst du sie einfach selbst.
Woran du siehst, dass etwas fehlt
Öffne den Editor und klick auf Stil & Schriften → Sprachen. Unter jeder Sprache steht in einer kurzen Zeile, wie es dort aussieht:
„Noch nicht übersetzt": In dieser Sprache ist bisher nichts passiert.
„2 Abschnitte geändert · 1 neu": Du hast deutsche Texte angefasst oder Abschnitte hinzugefügt, die Übersetzung hängt hinterher.
„Alles übersetzt": Hier ist alles auf demselben Stand. Schön.
Dazu liest du „Zuletzt übersetzt: vor 2 Tagen" und, falls du selbst Hand angelegt hast, „3 Texte von dir bearbeitet".
Der Knopf sagt dir dann, wie viel Arbeit ansteht: „Erneut übersetzen (3)". Ein Klick holt genau diese drei Abschnitte nach, alles Unveränderte bleibt, wie es ist. Das spart Zeit und Kontingent.
Gut zu wissen: Ein geänderter deutscher Text erscheint in der fremden Sprache so lange auf Deutsch, bis du erneut übersetzt hast. Deine Gäste lesen also nie eine veraltete Uhrzeit, im Zweifel die deutsche.
Die Übersetzungsansicht: links Deutsch, rechts deine Sprache
Für alles Feinere gibt es eine eigene Ansicht. Du erreichst sie über die drei Punkte in der Sprachzeile und den Punkt „Texte prüfen". Sie funktioniert auch auf dem Handy, anders als der Editor selbst.
Oben wählst du über die Sprach-Reiter aus, woran du arbeitest. Eine Sprache, die gerade nicht veröffentlicht wird, trägt den Zusatz nicht aktiv, damit du nicht an Texten feilst, die niemand zu sehen bekommt.
Darunter liegt jede Zeile zweimal: links dein deutscher Text, rechts die Übersetzung. Schreib einfach in das rechte Feld. Wir speichern sofort, du liest kurz „Speichert …" und dann „Gespeichert".
Jede Zeile trägt ein kleines Schildchen: Neu, Original geändert, Von dir bearbeitet oder Übersetzt. Bei einer geänderten Zeile steht zusätzlich: „Du hast den deutschen Text geändert. Bis du diese Zeile aktualisierst, lesen deine Gäste hier Deutsch."
Schneller zum Ziel
Filter: Alle, Offen und Übersetzt, jeweils mit der Anzahl. Offen ist der schnellste Weg durch die Arbeit.
Suche: Das Feld „Nach Text suchen" findet eine Zeile am Wortlaut, egal ob deutsch oder übersetzt.
Abschnitts-Navigation: Am Rand (auf dem Handy als Auswahlfeld) springst du direkt zu einem Abschnitt. Die Zahl daneben verrät, wie viel dort noch offen ist.
Ganze Blöcke: „Abschnitt übersetzen" nimmt sich einen Abschnitt vor, „Alles Veraltete übersetzen" alles, was noch hängt.
Einzelne Zeilen: „Neu übersetzen" holt eine Zeile frisch, „Übersetzung entfernen" löscht sie wieder.
Deine eigenen Korrekturen bleiben
Das ist der wichtigste Punkt, wenn du gern selbst formulierst: Ein Text, den du von Hand bearbeitet hast, wird bei einem neuen Übersetzungslauf nicht überschrieben. Wählst du über die drei Punkte „Komplett neu übersetzen", fragen wir dich vorher sogar ausdrücklich und sagen dir, wie viele deiner Texte erhalten bleiben.
Möchtest du eine eigene Formulierung doch wieder loswerden, nimm in der Zeile „Neu übersetzen". Dann macht die automatische Fassung weiter.
Die Rückfrage vor dem Veröffentlichen
Wenn du auf „Veröffentlichen" klickst und noch etwas fehlt, halten wir dich einmal auf. Der Hinweis heißt „Ein paar Texte sind noch nicht übersetzt" und nennt jede betroffene Sprache einzeln, zum Beispiel „Französisch: 3 Abschnitte geändert." Dazu steht: „Diese Stellen lesen deine Gäste vorerst auf Deutsch. Du kannst sie in Ruhe nachtragen und danach einfach noch einmal veröffentlichen."
Du hast dann die Wahl: abbrechen und nachtragen, oder „Trotzdem veröffentlichen". Beides ist völlig in Ordnung. Diese Rückfrage kommt an beiden Stellen, an denen du live gehen kannst, im Editor und unter Dashboard → Webseite.
Wenn etwas nicht klappt
„Das Tageslimit für Übersetzungen ist erreicht. Morgen geht es weiter."
Für heute ist Schluss, morgen kannst du weitermachen. Das Limit schützt davor, dass ein hängengebliebener Klick unbemerkt viele Läufe auslöst.
„Deine Seite ist für einen Lauf zu lang."
Deine Texte sind zusammen sehr umfangreich. Kürze etwas oder arbeite in der Übersetzungsansicht Abschnitt für Abschnitt mit „Abschnitt übersetzen".
„Die Übersetzung ist gerade nicht erreichbar."
Ein kurzer Aussetzer bei uns, nicht bei dir. Warte einen Moment und klick noch einmal.
Der Übersetzen-Knopf zeigt „Bitte kurz warten".
Zwischen zwei Läufen derselben Sprache liegen 30 Sekunden. Die Zahl im Knopf zählt herunter.
Häufige Fragen
Sieht meine übersetzte Seite sofort neu aus, wenn ich übersetzt habe?
Nein. Übersetzen und Veröffentlichen sind zwei Schritte. Erst mit „Veröffentlichen" bekommen deine Gäste den neuen Stand zu sehen.
Ich habe nur ein Wort im Deutschen geändert. Muss ich alles neu übersetzen?
Nein. Der Knopf „Erneut übersetzen" nimmt sich nur die Abschnitte vor, die sich geändert haben oder noch fehlen. Alles andere bleibt unberührt.
Werden auch meine E-Mails an die Gäste übersetzt?
Nein. Übersetzt werden die Inhalte deiner Abschnitte. Einladungs-E-Mails und die Vorschau beim Teilen bleiben auf Deutsch.
Kann ich mehrere Sprachen gleichzeitig übersetzen lassen?
Ein Lauf nimmt sich immer eine Sprache vor. Du kannst sie aber direkt nacheinander starten, dafür musst du nicht warten.
