Auf einer gedruckten Karte ist eure Internetadresse schnell abgetippt, aber noch schneller vertippt. Mit einem QR-Code muss niemand mehr tippen: Handy-Kamera drauf halten, und eure Seite ist offen. Du findest ihn im Dashboard unter Einladungen → QR-Code.
Wofür du ihn benutzen kannst
Save the Date: Der Termin steht auf der Karte, alles Weitere liest sich deine Familie schon mal auf eurer Seite durch.
Die Einladung: Anfahrt, Ablauf und die Anmeldung sind einen Scan entfernt, statt auf drei Beilegern.
Tischkarten und kleine Schilder: Am Fest selbst bringt derselbe Code eure Gäste noch einmal auf eure Seite, zum Beispiel zum Ablauf des Tages oder zum Gästebuch.
Der Code zeigt dauerhaft auf eure eigene Adresse, zum Beispiel anna-und-max.unsere-einladung.de. Er läuft nicht ab und muss nach dem Druck nie wieder angefasst werden.
Für die Fotos deiner Gäste gibt es einen eigenen Code: Unter Galerie → QR-Code für den Foto-Upload baust du dir mit denselben Möglichkeiten für Stil, Farbe, Hintergrund und Herz einen Code, der direkt auf eure Foto-Seite führt. Dort bekommst du ihn auch als fertige Tischkarte zum Ausdrucken und Aufstellen. Mehr dazu im Artikel „Fotos deiner Gäste einsammeln“.
So baust du dir deinen Code
Öffne Einladungen und wechsle in den Tab „QR-Code“.
Wähl unter Stil eine der vier Varianten: Klassisch, Abgerundet, Punkte oder Fein. Jede Kachel zeigt deinen echten Code in klein, du siehst also sofort, wie er wirkt.
Wähl eine Farbe: Schwarz, Wein, Salbei oder Nachtblau. Alle vier sind bewusst dunkel gehalten, denn ein heller Code wird beim Drucken oft nicht mehr erkannt.
Entscheide dich beim Hintergrund für Weiß oder Transparent. Transparent legt den Code ohne weißes Feld auf euer Papier, das ist schön auf farbigem oder gemustertem Karton. Achte dann darauf, dass der Untergrund hell bleibt.
Wenn du magst, schalte „Herz in der Mitte“ ein. Das macht den Code ein bisschen persönlicher, und lesbar bleibt er trotzdem.
Die große Vorschau läuft dabei in echt mit, am Computer neben den Einstellungen und am Handy darüber. Was du dort siehst, kommt genauso aus dem Download.
PNG oder SVG?
Als PNG: ein Bild mit 2048 Pixeln Kantenlänge. Das passt für Word, Canva und alles, was schnell gehen soll.
Als SVG: die Datei für die Druckerei. Sie lässt sich beliebig vergrößern, ohne unscharf zu werden. Wenn deine Druckerei nach einer Vektordatei fragt, ist das die richtige Antwort.
Im Zweifel lade dir einfach beides herunter, es kostet nichts und du hast für jeden Fall die passende Datei.
Gut zu wissen: Druck den Code einmal probeweise aus und scanne ihn selbst, bevor die Karten in den Druck gehen. Halte den Code dabei nicht zu klein, etwa zwei Zentimeter Kantenlänge sind ein guter Anfang, und lass ringsum etwas Weißraum stehen.
Warum es den Code erst nach dem Freischalten gibt
Solange deine Seite nicht freigeschaltet ist, kannst du eure Adresse jederzeit noch ändern. Ein gedruckter Code muss aber für immer stimmen, umtauschen lassen sich hundert Karten schließlich nicht. Deshalb steht im Tab so lange die Karte „Deinen QR-Code gibt es nach dem Freischalten“ mit dem Button „Jetzt freischalten“, der dich zu Einstellungen → Laufzeit bringt. Danach liegt der Code sofort für dich bereit.
Hast du noch keine Wunschadresse gewählt, steht dort „Erst die Adresse, dann der Code“ und der Button „Adresse festlegen“. Der Code braucht ja ein Ziel.
Noch nicht veröffentlicht?
Dann siehst du über der Vorschau einen goldenen Hinweis. Der Code zeigt schon auf eure Adresse, deine Gäste sehen dort aber erst etwas, wenn du euer Save the Date oder eure Einladung veröffentlichst. Veröffentliche also, bevor die Karten in den Druck gehen.
Der schnelle Weg dorthin
Du musst nicht jedes Mal über Einladungen gehen. Auf der Seite Webseite liegt im Schnellzugriff der Punkt „QR-Code für deine Karten“, ein Klick und du bist genau dort.
Häufige Fragen
Muss ich den Code neu erzeugen, wenn ich meine Seite ändere?
Nein. Der Code führt auf eure Adresse, nicht auf einzelne Inhalte. Du kannst also nach dem Druck noch beliebig an eurer Seite arbeiten. Nur wenn du die Adresse selbst wechselst, stimmt ein schon gedruckter Code nicht mehr.
Kann ich eine eigene Farbe eintragen?
Nein, es stehen genau die vier dunklen Töne zur Wahl. Das ist Absicht: Helle oder pastellige Codes scannen viele Handys einfach nicht mehr, und das merkst du erst, wenn die Karten längst verschickt sind.
Ist der Code auch mit Herz noch lesbar?
Ja. Sobald das Herz an ist, rechnen wir den Code automatisch mit der höchsten Fehlerkorrektur, er verträgt dadurch die Verdeckung in der Mitte. Ein Testscan schadet trotzdem nie.
Funktioniert der Code auch, wenn meine Seite ein Passwort hat?
Ja, der Scan führt deine Gäste auf eure Seite, dort fragen wir dann wie immer nach dem Passwort. Schreib es am besten mit auf die Karte oder in die Einladung, sonst stehen deine Gäste vor einer verschlossenen Tür.
